Bericht: JOTA/JOTI 2015

lowres-2015-badgeBericht von David

Das heurige „Jamboree On The Internet“ und das „Jamboree On The Air“ fanden vom 16. bis 18.Oktober 2015 statt. Auch die Gruppen Linz 6 und Linz 8 nahmen mit Unterstützung einiger erfahrenen Amateurfunker daran teil.

JOTI_2015 012Am späten Freitagnachmittag des 16. Oktober trafen sich die CaEx von Linz 6 und Linz 8 im ZiHu, um mit Pfadfindern auf der ganzen Welt per Funk oder Internet Kontakt aufnehmen zu können. Zuerst wurde der Gruppenraum in einen „Chatroom“ (neue Definition von Chatroom: Zimmer/Raum in dem gechattet wird) und die Küche in einen Funkraum verwandelt, und bis zum Abendessen wurden sie immer voller (und die Luft darin immer schlechter).

Jota_Joti_06Nach der Lektion „wie esse ich meinen Wrap“ ging es auch schon weiter, und wir schafften es, mit einem Schweizer per Funk in Kontakt zu treten, der ebenfalls am JOTA teilnahm. Außerdem konnten wir auch russische, finnische und italienische Funker hören, sie uns dagegen aber eher nicht. Wir glauben auch, kurz sogar ein japanisches Gespräch mitbekommen zu haben.
Über ScoutLink oder Skype taten wir uns jedoch ein bisschen leichter. Wir lernten, dass Namibianer auch Deutsch sprechen, es unfreundliche Indonesier gibt (die auch keine Rindsuppe essen, sie jedoch kennen), auch Finnen Einhörner mögen und nicht jeder, der sich als Amerikaner ausgibt, auch einer sein muss (manchmal sitzt er neben dir). Auch das Austauschen JID-Codes („Jamboree-ID“) war eine Frage, die im Chat immer wieder auftrat.

Jota_Joti_13Am nächsten Morgen (wir waren alle müde) bekamen wir die Aufgabe, einen auf einer Karte eingezeichneten Punkt zu finden, um dort dann im Wald eine Einführung in Funkpeilung zu bekommen. Dann sollten wir „Füchse“ suchen, die sich wenig später als Peilsender entpuppten.
Am Ende war fast allen kalt, doch zum Glück gab es noch ein warmes Mittagessen.

Hoffentlich können wir das kommende Jahr wieder an JOTI und JOTA teilnehmen, denn es war meiner Meinung nach ein wirklich gelungenes Wochenende und man hat ja sonst weder die Chance mit Hilfe von Amateurfunkern „um die Welt zu funken“, noch an nur einem Wochenende mit Pfadfindern so vieler Nationen zu chatten.

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