Die große Reise

Die große Reise ist vorbei und wir sind alle wieder glücklich zu Hause. Und hoffentlich auch gesund! Wir hoffen, dass es allen genauso gut gefallen hat wie uns Leitern. Diese Lagerwoche ist wieder einmal sehr schnell vergangen und wir können es kaum erwarten, euch alle im Herbst wieder zu sehen. Hoffentlich geht es euch genau so. Aber lasst euch jetzt noch einmal kurz zurückführen, indem ihr die Tagesberichte des Lagers lest und die Fotos anschaut:

Samstag, 14.07.12:
Wir haben uns um neun Uhr getroffen und sind um viertel nach neun aufgebrochen. Schließlich sind wir nach eineinhalb Stunden in Frankenburg bei der Schule angekommen. Als erstes wurden wir in Zimmer eingeteilt. Dann bekamen wir Zeit um unser Zimmer zu erkundschaften. Kurz darauf wurden wir in Rudeln aufgeteilt. Schließlich gingen wir essen. Es gab Leberkassemmerl und als Nachspeise Kuchen. Nach dem Essen hatten wir Mittagspause. Ein wenig später hatten wir Stationenbetrieb in den Rudeln. Bei Tobias mussten wir ein Flugobjekt bauen. Im Turnsaal liefen wir den Hindernisslauf. Im Speisesaal beklebten wir unsere T-Shirts. Bei Margit und Julia bemalten wir ein Sackerl und füllten einen Flugpass aus.

Die lustigen Flöhe

Sonntag, 15.07.12:
In der Früh gab es Semmerl und Müsli. Wir mussten jeden Tag aufräumen, weil Inspektion war. Danach sind wir in die Kirche gegangen und dann haben wir einen Stadtrundgang gemacht. Wir flogen mit dem Raumschiff in die Steinzeit. Dann gab es Schnitzel mit Gurkensalat und Kartoffeln. Am Nachmittag haben wir ein paar Stationen gemacht. Das war basteln, bemalen und Tiere abschießen. Zum Abendessen hat es kalte Jause gegeben. Wir sind mit den Gusp zum Spielplatz gegangen und haben Siedler gespielt. Jeden Abend hat uns eine Leiter oder Leiterin etwas vorgelesen und danach haben wir gut geschlafen.

Die wilden 7

Nachtrag: In der Steinzeit fädelten die Kinder eine eigene Perlenkette, gestalteten eine große Wandmalerei, mussten selbst auf die Jagd gehen (indem sie mit Bällen aufgemalte Tiere trafen) und bemalten ihre Körper ganz furchterregend.

Montag, 16.07.12:
Wir wachten ungefähr um 7:00 Uhr auf. Um 8:00 gab es Frühstück. Die Inspektion fand um 9:00 Uhr statt. Danach war die Flaggenparade. Nun flogen wir mit unserem Flugobjekt in den Dschungel. Hier mussten wir mehrere Aufgaben erfüllen. Zum Beispiel musste wir mit Kokosnüssen (Bällen) durch einen Hindernisparcour laufen. Zum Mittagessen gab es Pizza. Am Nachmittag gingen wir einkaufen. Danach machten wir ein Picknick im Park. Sehr lange durften wir dort noch spielen. Nun schrieben wir Postkarten. Um ca. 17:30 Uhr gab es Abendessen. Suppe und Pizza aßen wir. Im Turnsaal spielten wir das Piratenspiel. Nun gingen wir duschen. Leider mussten wir ins Bett gehen nach dem duschen. Das war unser Lagermontag.

The Cheesebrothers

Nachtrag: Leider weiß ich auch nicht, welche Stationen am Vormittag zu bewältigen waren, da ich nur meine eigene Station gesehen habe.

Dienstag, 17.07.12:
Vormittag: Gestern (Anmerkung: also am Dienstag) haben wir uns nach dem Frühstück zur Inspektion vorbereitet. Danach wollten wir mit unserem Flugmobil weiter fliegen. Doch da traf uns ein Meteorit und das Flugmobil wurde zerstört. Wir landeten im Mittelalter. Wir mussten viele Stationen durchmachen damit wir verschiedene Mittel für den Treibstoff sammeln konnten. Als wir alle Mittel hatten gingen wir als erstes essen. Danach machten wir Mittagsruhe.
Nachmittag: Nach der Mittagsruhe machten wir weiter mit dem Nachmittagsprogramm. Das waren Stationen wie zum Beispiel: Kräuter, Essen, und … Dann hatten wir Zeit für Ablegen, Spezialabzeichen und Spiele. Als wir fertig waren gingen wir essen.
Abend: Nach dem Abendessen wurde es ernst. Wir bemühten uns sehr damit wir 1 St, 2 St., Spezialabzeichen und … Aber jeder war danach glücklich und zufrieden.

Die kunterbunten Mädchen

Nachtrag: Im Mittelalter trafen die Kinder auf viele bunte Gestalten. Am Vormittag lernten sie bei einer netten Kräuterhexe einiges über Pflanzen, bei einem geheimnisvollen Alchemisten erlernten sie die Kunst der unsichtbaren Tinte und der Gauklerin mussten sie den Kopf retten, indem sie Strophen für das Lagerlied dichteten. Außerdem halfen sie einer verletzten Prinzessin beim Verband anlegen, bei einem Ritterturnier mussten sie ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und bei einer Händlerin erfuhren sie viel über Gewürze. Am Nachmittag erlernten die Kinder bei einem Jäger die hohe Kunst des Bogenschießens, bei einer Künstlerin entwarfen sie ihr eigenes Wappen und bei der Weltenbummlerin erfuhren sie allerhand über den Islam. Die Erfinderin erklärte ihnen ihre neueste Erfindung, die sie Kompass nannte und die Köchin zeigte ihnen, welche Lebensmittel es im Mittelalter (nicht) gab. Am Abend wurden dann alle Zutaten, die die Kinder untertags gesammelt haben, in der bestimmten geheimen Reihenfolge zusammengemixt und damit es echter Treibstoff wird, musste das ganze genau 37 Stunden rasten.

Mittwoch, 18.07.12:
Am Vormittag wollten wir in den Turnsaal gehen doch auf der Glastür hing ein Schild: Kehrt um solange ihr noch könnt! Dann gingen wir durch die Glastür. Komischerweise hing auf der Turnsaaltür auch ein Schild. Darauf stand: Achtung Geister! Dann ist Tobias reingegangen. Er berichtete: Die Geister sind in den Turnsaal eingezogen, weil es draußen geregnet hat. Da bauten wir für die Geister Häuser. Den Geistern gefielen unsere Kunstwerke und zogen gleich ein. So konnten wir in den Turnsaal! Nach dem wir die Häuser gebaut haben mussten wir einen Brief finden. Als wir ihn fanden stand in den Brief „eine Geheimschrift“. Die wir entschlüsselten. Also sind wir zu den Gusp gegangen. Dort haben sie uns lustige Stationen aufgebaut. Danach hatten wir eine Messe und dann haben wir Frankfurter Würstel gegessen. Gleich darauf haben wir einen Holzscheit aufgestellt und Bänke hingetan. Danach haben wir uns auf die Bänke gesetzt, die Leiter haben den Holzscheit angezunden und wir haben Lieder gesungen. Nach dem wir fertig waren gingen wir heim. Dort machten wir uns Bettfertig. Dann legten wir uns in den Schlafsack und wir schliefen sofort ein.

Die fünf Pfadfinderinnen

Nachtrag: Bei dem König der GuSp erhielten die Leitwölfe und –wichtel das magische Zauberschwert, welches wir für unseren Treibstoff unbedingt benötigten. Das haben sie aber nur bekommen, weil sie dem König das richtige Losungswort sagen konnten. Das Wort haben sie durch die geheime Botschaft erfahren.

Mittwoch Nachmittag:
Am Mittwoch gingen Wir zu die Gu/Sp. Die haben sich als Ritter verkleidet. Stationen haben sie für uns auch aufgebaut. Den Barfußweg hab ich als erstes getestet. Die Jugendlichen haben verschiedene Gegenstände auf den Boden gelegt. Wir mussten dann die Gegenstände erraten. Dann ging ich zu einer Station da bekam ich einen Pass. Da musste ich bestimmte Stationen suchen. Bei einer habe ich 5 schöne Steine gefunden. Ein Stein glitzert sogar vielleicht bringt er ja Glück. Die Schwedenbombenschleuder war köstlich. Die ist was für Feinschmecker. Bei einer haben wir Boote gebastelt und im Wasser schwimmen. Bei einer Station kämpfte ich gegen einen Ritter. Mein großer Bruder zeigte mir eine Kletterstation. Da musste man hinaufklettern dann durfte man runterrutschen. Bei den großen Pfadfindern war es wirklich schön!

Carina (2. Stern)

Donnerstag, 19.07.12:
Wir deckten die Tische. Nach dem Frühstück räumten wir die Tische ab und verzogen uns ins Zimmer. Nach der Pause gingen wir zum Raumschiff und flogen in das Märchenland. Dort gab es viele Stationen. Danach aßen wir Mittag. Dann war Mittagspause. Danach gingen wir zu dem Abendteuerspielplatz. Dort floss ein Bach vorbei. Bald danach gingen wir zurück und aßen Abend.

Die Umweltdenker

Nachtrag: Bevor wir weiterfliegen konnten, mussten wir erstens unser Raumschiff wieder reparieren und zweitens volltanken. Da unser Raumschiff kein normales Raumschiff war und keinen Tank besaß, mussten wir den Sprit trinken, der sehr lecker war. Erst danach flogen wir ins Märchenland. Im Märchenland trafen die Kinder auf Rotkäppchen, die ihnen irgendetwas aus ihrem Korb zeigte, auf Schneewittchen, wo sie nach einer Runde Stammrausch Äpfel fischen durften und auf Sterntaler, die die WiWö an ihrem Reichtum teilhaben ließ. Das Rumpelstilzchen stellte ihnen einige sehr schwierige Rätsel und bei der Hexe von Hänsel und Gretel bekamen sie sogar Kekse zu essen, wenn ich richtig informiert bin. Eine Station fällt selbst mir leider nicht mehr ein.

Freitag, 20.07.12:
Ich weiß nicht, wer um wie viel Uhr aufgestanden ist. Ich weiß auch nicht, was wir wann gegessen haben. Aber ich weiß noch, was wir gemacht haben. Der Freitag stand ganz im Zeichen der Welt. Die Kinder reisten von Land zu Land, von Kontinent zu Kontinent. Einmal landeten sie in Russland. Da war es so kalt, dass sie gleich alle eine Haube aufsetzen mussten. In Russland durften sie ihren Namen in kyrillischen Buchstaben schreiben. Der Inder, dem die Kinder begegneten, hörte sie schon meilenweit trampeln. Deshalb probierte er, ihnen ein bisschen Gefühl für ihre Füße zu geben. Hier durften die Kinder Gegenstände mit ihren Füßen ertasten. In Australien hüpften sie durch die Gegend, dass selbst die Kängurus neidisch wurden. In Mexiko zerschlugen die WiWö die schönen Piñatas und wurden dafür auch noch mit Süßigkeiten belohnt. Eine Frechheit! Sogar in das ferne China verschlug es unsere abenteuerlustigen Kindern und verließen das Reich der Mitte mit einem Kopf voll Wissen. Auch nach Afrika durften unsere Abenteurer reisen. Am Nachmittag reisten die WiWö nur mehr nach Las Vegas und dort gefiel es ihnen so gut, dass sie lange bei den Cocktails, Knabbereien und Spielen blieben. Ein paar von ihnen waren noch so fleißig, dass sie mit dem zweiten Stern fertig wurden. Nach dem Abendessen gab es noch einen gemeinsamen Abend mit Verleihungen und dazwischen wurden Lieder gesungen. Anschließend durften die Kinder noch eigene Zimmerpartys machen. So verging dann leider auch der eigentlich letzte Tag vom heurigen Sommerlager, denn am Samstag wurde nur mehr gepackt, die Zimmer ordentlich zusammengeräumt und nach Hause gefahren.

Ich hoffe, es hat allen (also Kindern, Leitern und auch Cucarachas) sehr gefallen und ich freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr.
Alle Texte wurden auf Fehler durchgelesen, ausgebessert wurden aber nur die schlimmsten. Wer also Fehler entdeckt, darf sie auch dort lassen, denn sie gehören dorthin 😉

Tobias

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